Jerusalems Märkte

Entrance Fees

No

Difficulty Level

Mahaneh Yehuda, der jüdische Markt in der Innenstadt, und der Suq, der arabische Basar in der historischen Altstadt…

In Jerusalem gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten: Zahlreiche Geschäfte in der Innenstadt und die modernen Shoppingzentren in den Stadtteilen Malkha in Westjerusalem sowie in Mamilla direkt vor den Toren der Altstadt führen den Besucher mit einer großen Auswahl an Kleidung, Schuhen, Accessoires, Schmuck und mehr in Versuchung.

Der Mahaneh Yehuda Markt liegt im Stadtzentrum, eine farbenfrohe Anordnung lebhafter Gassen, zum Teil überdacht und zum Teil unter freiem Himmel. Der Markt stammt aus dem 19. Jahrhundert und wird seit kurzem renoviert, um die historische Bausubstanz in den Vordergrund zu rücken. Unzählige Marktstände, kleine Läden, Boutiquen, Lokale und Kioske reihen sich hier aneinander.

Sie halten große Mengen an frischem Obst und Gemüse feil, aufgeschichtet in Pyramiden, neben aromatischen Gewürzen, Fisch, Fleisch, zahlreichen bekannten und weniger bekannten Käsesorten, importierten Getränken, frischen Obst- und Gemüsesäften, billiger Kleidung und Designerklamotten. Schreiner, Schumacher und Messerschleifer stehen zu Diensten, Händler preisen lautstark ihre Waren an, und Straßenmusikanten tragen zum Gewirr der Geräusche Laute, Töne und Stimmen eine dichterische Note bei. Viele Jerusalemer kaufen hier preiswert ihre Lebensmittel ein; auf dem Markt treffen alle Alters- und Bevölkerungsgruppen zusammen, und die Küchenchefs der Gourmetrestaurants suchen sich hier ihre besten Zutaten aus.



Der Suq, der arabische Market Jerusalems

Photo: Nimrod Gluckman

Überall verbergen sich kleine Esslokale und Imbissbuden mit einheimischen und internationalen Spezialitäten. Sie erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und laden zu einem kulinarischen Rundgang ein, auch wenn viele von ihnen immer noch als Geheimtipp gelten. In den Abendstunden sind sie Treffpunkt für Nachtschwärmer, die sich in den frühen Morgenstunden die ersten frischen Brötchen der ortsansässigen Bäcker schmecken lassen.

Standort: Innenstadt, zwischen Agrippas St. und Jaffa Rd.
Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag von 07.00 Uhr bis 24.00 Uhr, viele Restaurants auch länger; freitags und vor jüdischen Feiertagen schließen die Stände um 15.00 Uhr.

Der Suq, der arabische Markt Jerusalems, erstreckt sich über das moslemische und christliche Viertel der Altstadt. Das Areal besteht aus einem Gewirr enger Gassen, Bogengänge und Gewölbe, die mehrere hundert Jahre alt sind und in ihrer jetzigen Form aus der Zeit des türkischen Reiches stammen. Der Markt ist ein faszinierendes Gemisch aus Orient und Okzident und nimmt alle Sinne in Anspruch.

Als das kommerzielle Zentrum der arabischen Bevölkerung Jerusalems bietet er alles, was man zum täglichen Leben braucht: Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch, Backwaren, Kleidung und Schuhe, Haushaltsgeräte, Spielzeug und Kosmetika. Aus arabischen Kaffeehäusern dringt der Wohlgeruch frisch gemahlenen schwarzen Kaffees, gewürzt mit Kardamon. Mit ihrer spärlichen Einrichtung sind sie den Männern vorbehalten, die sich hier dem Brettspiel widmen und Wasserpfeife rauchen.



Der Mahaneh Yehuda Market

Photo: Dafna Gilat

Ebenso locken der Duft der kleinen Restaurants und der exotischen Gewürze, die das Auge in allen Farben des Regenbogens verwöhnen, sowie das Aroma von Myrrhe, Balsam und Moschus, das aus den Weihrauchläden dringt. Neben bunten Stoffen, billigen T-Shirts und Souvenirs werden handbestickte Beduinengewänder und Kopfbedeckungen aus Bukhara, antike Öllampen, alte Münzen und andere archäologische Schätze angeboten, moslemische Gebetsteppiche aus Seide, Korallen aus der arabischen See und arabischer Schmuck, zierliche gläserne Parfumfläschchen aus Ägypten sowie die typische Keramik der Armenier und tiefblaues Glas aus Hebron. Hier wird gefeilscht und gehandelt. Im christlichen Teil des Marktes verliert die orientalische  Atmosphäre nichts von ihrem Reiz, doch liegt hier der Schwerpunkt auf den prächtigen Utensilien der Ostkirchen – Ikonen auf goldfarbenem Untergrund, juwelenbesetzte Kreuze und massive Kelche.

Standort: Jerusalems Altstadt, Zugang durch das Jaffa-Tor
Öffnungszeiten: 09.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit

Weitere Einkaufsmöglichkeiten gibt es in der Fußgängerzone der Ben Yehuda St. in der Innenstadt und dem angrenzenden historischen Viertel von Nahlat Shivah, einem der ersten jüdischen Wohnviertel außerhalb der alten Stadtmauern. Kleine Läden mit handgearbeitetem Goldschmuck, Kunst und Keramik stellen den Gegenpol zu den Waren der Straßenhändler dar, die hier jeden Donnerstag selbstgemachten Schmuck, Wasserpfeifen und Billigklamotten anbieten.

Am Freitag dagegen lädt die Emek Refaim St. in Jerusalems ehemaliger deutscher Kolonie zu einem besonderen Bummel ein. Zwischen interessanten kleinen Schmuckläden, Boutiquen und Cafés findet hier ein Bauern- und Kunstmarkt statt, auf dem frisches Obst, Gemüse und Gebäck mit Gemälden, Stickereien, Keramik und Arbeiten aus Mosaik um die Aufmerksamkeit des Besuchers wetteifern.

Standort: Emek Refaim St., Deutsche Kolonie
Öffnungszeiten: Freitag von 09.00 bis 15.00 Uhr

TODAY PHOTOS

Jerusalem Videos

אתרים וסיורים קשורים ​

סרטוני וידאו קשורים​

BOOK A GROUP TOUR

Fill the form on the right side and we'll get back to you.

Kontakt / Buchung einer Tour

Füllen Sie das Formular aus und wir werden uns so schnell wie möglich bei Ihnen melden