Das Israel Museum

Das Israel Museum ist Israels größte Kultureinrichtung und gehört zu den führenden Museen der Welt für Kunst und Archäologie…

Das Israel Museum wurde 1965 von Teddy Kollek gegründet, dem damaligen Bürgermeister Jerusalems. Er war in Wien aufgewachsen und wollte Jerusalem zum kulturellen Mittelpunkt des Landes machen. Heute ist das Museum Israels führende Kultureinrichtung und eines der großen Museen für Kunst und Archäologie der Welt.

Mit fast 500.000 Exponaten aus den Bereichen Kunst, Archäologie, Judaica und jüdischer Ethnographie vollzieht das Museum die Entwicklungs- und Kulturgeschichte der Menschheit nach. Das Areal des Museums umfasst etwa 50.000 Quadratmeter; davon die Hälfte Gartenanlagen mit einem Skulpturengarten, der die Werke bedeutende Bildhauer beherbergt, wie Auguste Rodin, Henry Moore und Pablo Picasso.

Im Sommer 2010 schloss das Museum ausgedehnte Aufwertungsarbeiten ab. Neben einer komplett neuen Installierung seiner umfangreichen Sammlungen umfasst es nun neue Galerien und öffentliche Bereiche sowie einen neuen Eingangsbereich.



Söhne des Lichts & Söhne der Finsternis im Skulpturengarten des Museums

Photo: Sarale

Das Museum ist Israels größte Kultureinrichtung und gehört zu den führenden Museen der Welt für Kunst und Archäologie. Dank der außergewöhnlichen Unterstützung von Sammlern und Förderern überall auf der Welt bietet es enzyklopädische Kollektionen aus der Vorgeschichte der Menschheit bis hin zur modernen Kunst sowie zahlreiche archäologische Exponate.

Zudem organisiert das Museum Programme und Ausstellungen in seinen Zweigstellen, dem Rockefeller Museum für Archäologie in der Nähe der Altstadt mit archäologischen Funden des heiligen Landes und im historischen Ticho-Haus im Stadtzentrum, in dem moderne israelische Kunst gezeigt wird.

Zu den besonderen Schätzen des Museums gehört der Schein des Buches, entworfen von Armand Bartos und Frederick Kiesler. Hier werden die Schriftrollen des Toten Meeres aufbewahrt, die zwischen 1947 und 1957 in elf Felshöhlen bei Qumran entdeckt wurden und der jüdischen Sekte der Essener zugeschrieben werden. Sie sind die ältesten biblischen Handschriften der Welt. Des weiteren werden hier seltene biblische Manuskripte aus dem Mittelalter aufbewahrt.

Neben dem Schrein befindet sich ein Modell Jerusalems zur Zeit des Zweiten Tempels, das Topographie und Architektur der Stadt vor ihrer Zerstörung durch die Römer im Jahre 66 n. Chr. darstellt und den historischen Kontext für die Schriftrollen vom Toten Meer liefert.

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